Im ersten Teil unserer Blog-Serie haben wir gezeigt: Digitale Souveränität ist keine politische Vision, sondern eine Geschäftsgrundlage. Doch Souveränität beginnt beim Fundament. Rechenzentren, Cloud und IT-Infrastruktur entscheiden darüber, ob Kontrolle wirklich real ist. Drei Fragen bringen es auf den Punkt: Wo liegen die Daten physisch? Wer betreibt die Systeme? Und unter welcher Rechtsordnung geschieht das? Wer diese Fragen nicht beantworten kann, baut Digitalisierung auf fremdem Grund.
Lange war digitale Souveränität ein Begriff für Strategiepapiere und Sonntagsreden. Das hat sich geändert. Geopolitische Spannungen, neue Regulierungen und die wachsende Abhängigkeit von einigen wenigen Anbietern haben aus einem politischen Schlagwort eine handfeste Geschäftsfrage gemacht. Wer heute über Cloud, Daten, IT-Architektur oder IT-Sicherheit entscheidet, entscheidet immer auch über Kontrolle, Handlungsfreiheit und Zukunftsfähigkeit. Höchste Zeit, das Thema vom Kopf auf die Füße zu stellen: Was bedeutet digitale Souveränität wirklich – und was bedeutet sie konkret für Ihr Unternehmen?
Die Sommermonate gelten in vielen Unternehmen als ruhige Phase. Mitarbeitende sind im Urlaub, Ansprechpartner schwer erreichbar, Vertretungsregelungen ersetzen gewohnte Abläufe. Genau das wissen Cyberkriminelle – und nutzen es gezielt aus. Firewalls, Zero Trust, Endpoint Security – all das hilft wenig, wenn ein einziger Mitarbeitender auf eine Phishing-Mail klickt. Der Mensch ist das effektivste Angriffsziel. Er lässt sich nicht patchen. Und er ist im Sommer besonders angreifbar.
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