Von der Idee zum Code: Wie ich im 1. Lehrjahr unsere Landingpage mitgestaltet habe!
Wenn du eine Ausbildung anfängst, fragst du dich vielleicht: „Darf ich da eigentlich direkt richtig mitarbeiten oder mache ich erst mal nur Übungen?“. Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen: Bei uns kannst du direkt mitanpacken!
Ich mache eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung (FIA). Direkt am Anfang meines ersten Lehrjahrs wartete schon ein echtes Highlight-Projekt auf mich.
Aller Anfang ist… interessant?
Zusammen mit einem anderen Azubi aus meinem Lehrjahr habe ich die Aufgabe bekommen, eine grafisch interaktive Produktübersicht für unsere Website zu entwickeln, den DTS Quickfinder. Unsere Ausbilderin hat die Projektleitung übernommen. Sie hat schnell gemerkt, dass wir absolute Fans von „Learning by Doing“ sind. Anstatt uns also dicke Handbücher hinzulegen, hat sie uns einfach machen lassen und uns riesige Freiheiten gegeben.
Ich war super motiviert und habe mich mit voller Vorfreude direkt in den Code gestürzt. Als Tool für die Umsetzung haben wir uns für React entschieden (ein modernes Werkzeug, mit dem man Webseiten wie ein Baukastensystem flexibel aufbauen kann).
Zwei Welten treffen aufeinander: IT meets Marketing.
Den DTS Quickfinder haben wir nicht im stillen Büro entwickelt. Eine interaktive Übersicht muss schließlich nicht nur technisch funktionieren, sondern auch gut aussehen und für unsere Kunden leicht zu bedienen sein. Deshalb haben wir eng mit unserer Marketing-Abteilung zusammengearbeitet.
Das war super interessant! Die Kolleginnen und Kollegen aus dem Marketing blicken natürlich ganz anders auf so ein Projekt als wir Entwickler. Sie hatten großartige Ideen und Vorschläge für das Design. So entstand zum Beispiel die Idee, neben der bestehenden Übersicht eine zweite für unsere Software einzubringen. Wir haben lange überlegt, wie der Wechsel zwischen den Plattformen aussehen soll, bis das Marketing eine richtig coole Animation vorschlug, die den Übergang perfekt gemacht hat.
In zahlreichen Meetings haben wir gemeinsam gebrainstormt, Ideen besprochen und verschiedene Lösungen ausprobiert. Aus diesen kreativen Ideen und technischer Umsetzung ist am Ende etwas richtig Cooles entstanden.
Die Sache mit den Animationen…
Natürlich lief nicht immer alles glatt. So ist das halt beim Programmieren. Meine persönliche Herausforderung waren die Animationen. Ich hatte mir ein paar coole Ideen für die Grafiken ausgedacht. Aber Theorie und Praxis sind nicht immer gleich. Die Umsetzung im Code war manchmal ganz schön knifflig und hat mich viele Nerven gekostet. Aber genau durch solche Herausforderungen lernt man am meisten.
Und heute?
Wenn ich mir das fertige Produkt heute anschaue, macht mich das einfach nur unheimlich stolz. Unsere interaktive Produktübersicht ist nicht irgendwo in einer Schublade gelandet, sondern ist jetzt live auf unserer offiziellen Website-Startseite für jeden zu sehen!
Für mich war der DTS Quickfinder der perfekte Start in die Ausbildung. Ich habe in kürzester Zeit unglaublich viel gelernt, fachlich, aber auch, wie man im Team abteilungsübergreifend zusammenarbeitet. Vor allem hat es mir gezeigt: Als Azubi werden meine Ideen hier ernst genommen und ich kann von Tag eins an echten Mehrwert schaffen.
Der DTS Quickfinder hat mir das perfekte Fundament für meine nächste Herausforderung gegeben. Seit über einem Jahr darf ich nun schon an unserer Security-Software DTS Aviator mitwirken. Dieses Projekt ist für unser Unternehmen von großer Bedeutung und bringt eine hohe Komplexität mit sich. Besonders spannend ist dabei, dass ich ständig abteilungsübergreifend mit den verschiedensten Teams kommuniziere und mich abstimme, das reicht von Absprachen mit dem Sales-Team bis hin zur technischen Zusammenarbeit mit unseren Cyber-Security-Experten.
Ich bin auf jeden Fall gespannt, welche Herausforderungen der Aviator und mein drittes Lehrjahr noch für mich bereithalten. Vielleicht liest du hier bald wieder von mir.
Aaron :)















