Hey, wir sind Jule und Ana und machen beide die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement. Bevor es für uns in die einzelnen Abteilungen ging, hatten wir erstmal sechs Wochen mit allen anderen Azubis zusammen: unsere Training Days. Sechs Wochen, in denen man DTS, die Kolleginnen und Kollegen und eine Menge neuer Themen kennenlernt bevor der richtige Arbeitsalltag losgeht. Wie das bei uns war, erzählen wir euch hier.
Der erste Tag
Am ersten Tag waren wir ziemlich nervös, das geben wir ehrlich zu. Lauter fremde Gesichter, ein Unternehmen, das man nur vom Bewerbungsgespräch kennt, und keine Ahnung, was einen erwartet. Gleichzeitig waren wir aber auch neugierig – und wie sich rausstellte, war die Nervosität schneller weg, als wir dachten.
Ankommen und Kennenlernen
Die ersten Tage drehten sich vor allem darum, anzukommen. Weil sich am Anfang noch niemand kannte, ging es mit Vorstellungsrunden, kleinen Präsentationen und ein paar Kennenlernspielen los.
Solche Spiele kennen die meisten noch aus der Schule – und seien wir ehrlich, da waren sie selten der Höhepunkt. Hier hat es überraschend gut funktioniert: Man kam schnell ins Reden, hat gelacht, und plötzlich war die Anspannung weg. Nach ein, zwei Tagen fühlte es sich gar nicht mehr an wie der erste Tag unter Fremden.
DTS richtig verstehen
Wir haben auch eine Führung durch die Gebäude und Abteilungen bekommen. So konnten wir schon viele Kolleginnen und Kollegen kennenlernen und sehen, wie vielseitig DTS eigentlich ist. Unser Highlight war ganz klar das Rechenzentrum. So etwas bekommt man nicht oft aus der Nähe zu sehen, und es war beeindruckend, die ganze Technik einmal live zu erleben.
Es ging natürlich auch darum, DTS richtig kennenzulernen. Was macht das Unternehmen genau? Welche Produkte gibt es? Wer ist wofür zuständig? Statt das einfach runterzubeten, haben wir es uns über Präsentationen, Gruppenaufgaben und kleine Spiele erarbeitet. So blieb deutlich mehr hängen, als wenn uns jemand nur Folien vorgelesen hätte.
Die Technical Trainings – unser Einstieg in die IT mit eigenen Lehrern
Nach den ersten zwei, drei Wochen wurde es dann richtig technisch. In den Technical Trainings saßen wir täglich mit unseren beiden Lehrern aus Griechenland im Teams-Call. Und ja, am Anfang waren wir alle ein bisschen erschlagen: Die Themen hatten es in sich, und der Unterricht lief komplett auf Englisch. Für die einen war das okay, für die anderen erstmal eine Hürde. Aber man gewöhnt sich schneller dran, als man denkt – und irgendwann kamen wir alle gut mit. Beim Zuhören blieb es dabei aber nicht: Immer wieder durften wir auch selbst Präsentationen zu technischen Themen vorbereiten und vor der Gruppe halten. So konnten wir das Gelernte direkt anwenden und nebenbei das freie Sprechen üben.
Auch für uns Kaufleute spannend
Gerade wir Kaufleute für Büromanagement hatten am Anfang Respekt vor den technischen Themen. Wir hatten vorher einfach weniger damit zu tun als die anderen Azubis. Trotzdem fanden wir vieles richtig interessant und haben einiges mitgenommen, was wir vorher nicht auf dem Schirm hatten.
Was dabei geholfen hat: Niemand wurde hängen gelassen. Wenn etwas nicht gleich klar war, wurde es noch mal erklärt – und es war immer jemand da, der darauf geachtet hat, dass wirklich alle mitkommen.
Unser Fazit: Aus Fremden wurde ein Team
Je näher das Ende der sechs Wochen rückte, desto größer wurde die Vorfreude auf unsere ersten Abteilungen. Wir wollten endlich den Arbeitsalltag kennenlernen, eigene Aufgaben übernehmen und richtig loslegen.
Wenn wir jetzt zurückschauen, sind die sechs Wochen viel zu schnell rum gewesen. Wir haben nicht nur eine Menge gelernt, sondern auch richtig nette Leute kennengelernt. Aus einer Gruppe, die sich vorher komplett fremd war, ist in kurzer Zeit ein echtes Team geworden – ein bisschen wie eine kleine Klassengemeinschaft. Und genau das hat unseren Start in die Ausbildung so besonders gemacht. 😊













